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Volkswagen We Experience

Innovative Mobilitätsservices von Volkswagen in Partnerschaft mit IBM 

Autos müssen heute mehr können als nur fahren. Sie sollen mitdenken, unterhalten und den Alltag unterstützen. Diese neuen Mobilitätsbedürfnisse brauchen neue Produkte. In einer Partnerschaft entwickeln Volkswagen und IBM gemeinsam personalisierte, digitale Mobilitätsservices – in interdisziplinären Teams und mit agilen Methoden am Berliner Standort von Aperto.  

We Experience ist der erste gemeinsame Service innerhalb des digitalen Ökosystems Volkswagen We. Durch die intelligente Kombination von Umgebungs-, Fahrzeug-, und Kundendaten gibt er dem Fahrer Handlungsempfehlungen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. We Experience (WeX) wird als SDK in bestehende Apps integriert und arbeitet mit der Künstlichen Intelligenz von IBM Watson. Diese sorgt dafür, dass Nutzer für sie passende, individuelle Empfehlungen erhalten.   

Neu am Projekt und der Partnerschaft von Volkswagen und IBM ist vor allem die Art der Zusammenarbeit – in interdisziplinären Teams an einem gemeinsamen Standort, agil nach Scrum Methodik, auf Augenhöhe und in hoher Geschwindigkeit. Als Standort wurden die Agenturräume der IBM-Tochter Aperto im Herzen Berlins gewählt. Das IBM Automotive Team wurde um Experten in Business Design, UX/UI, Visual Design und Frontend und Backend Development von Aperto erweitert. Gearbeitet wird nach den Lean Business Innovation Prozessen der Agentur.

Autohersteller werden zum Mobilitätsdienstleistern

Die Automobilbranche steht heute vor einer der größten Veränderungen in ihrer Geschichte. Megatrends wie die Elektromobilität, autonomes Fahren und die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der Fahrzeuge fordern nicht nur neue Kompetenzen, sondern ermöglichen auch völlig neue Geschäftsfelder. Dabei steht die Branche einer erfolgreichen Konkurrenz gegenüber, die sich durch neue Plattform-Modelle, agile Arbeitsmethoden und rasante Produktzyklen auszeichnet.

Ein Innovationsmodell für datenbasierte Geschäftsmodelle und nutzerzentrierte Services

Mit dem Garage Factory Modell bieten IBM und Aperto ein Framework zur Entwicklung von digitalen Produkten. Es reicht von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Nutzung durch die Kunden. Das Volkswagen WeX Projekt basiert auf diesem zweistufigen Innovationsmodell. 

In der Garage findet der erste Teil der Produktentwicklung statt – von der Ideenfindung bis zur Ersterprobung des MVPs im Markt.  Die Garage zeichnet sich durch die kooperative Zusammenarbeit zwischen Fahrzeugherstellern und Digitalpartnern aus. Co-Creation und Co-Location lauten die Stichworte: Volkswagen-, IBM- und Aperto-Mitarbeiter sitzen gemeinsam an einem Standort und arbeiten in interdisziplinären, unternehmensübergreifenden Teams an neuen Ideen. 

In der zweiten Phase, der Factory, wird das Produkt nach der ersten Markteinführung skaliert. Das ursprüngliche Garagen-Team wird durch mehrere Teams mit gleichem Aufbau erweitert. Zur Skalierung der Produktentwicklungskapazität kommt die Marketing-Technik des Growth Hacking hinzu. Verschiedene Marketingkanäle werden bestmöglich genutzt, um Produktwachstum zu befeuern.

Innovate like a start-up, scale like an enterprise

Das Garage Factory Modell vereint die Schnelligkeit, Agilität und Innovationskraft eines Start-ups mit der Skalierungs- und Umsetzungsexzellenz eines großen Unternehmens. Es bietet einen Rahmen, um Innovationen in der Automobilindustrie zu entwickeln und auf die Straße zu bringen. Es kann auf verschiedene innovative Services oder Produkte angewendet werden, basiert aber in der Regel auf dem exponentiellen Potenzial von Plattform-Geschäftsmodellen. 

Durch die gemischte Besetzung wird nicht nur ein hoher Grad an Wissensaustausch, Handlungsfähigkeit und Motivation erreicht. sondern auch ein wichtiger Beitrag zum organisationalen Lernen, sowie zu einer offenen Kultur und nachhaltigen Innovationskraft der beteiligten Unternehmen erzielt.

Methoden für eine schlanke Produktentwicklung

Design Thinking

Mit IBM Design Thinking steht ein global und unabhängig von der jeweiligen Industrie bewährtes Methodenset zur Verfügung. Es ermöglicht ein tieferes Verständnis für Nutzer, um die Herausforderungen und Chancen eines Produkts im Kontext möglicher Nut-zungsszenarien zu entwickeln.

Business Design

Business Design untersucht die Fähigkeiten und Möglichkeiten eines Unternehmens, die das Geschäftspotenzial heben. Von Anfang an werden Ansätze für potentielle Geschäftsszenarien und mögliche Metriken mit entwickelt. Diese erlauben, den Entwicklungsprozess und den Reifegrad einer Idee zu beurteilen. Sie bilden die Grundlage für Hypothesen in Bezug auf mögliche Angebote und Nutzertests.

Interdisziplinäre, agile Teams

Die auf Design Thinking und Business Design basierenden Ansätze überführen multidisziplinäre und agile Teamsin konkrete Produkt- und Servicekonzepte. Wichtig ist die kontinuierliche Interaktion mit Stakeholdern. Durch die gemischte Besetzung mit Teammitgliedern von Auftraggeber- und Auftragnehmer-Seite wird ein hoher Grad an Handlungsfähigkeit und Motivation erreicht und ein wichtiger Beitrag zum organisationalen Lernen und zur nachhaltigen Innovation für das Unternehmen geleistet.

Partnerschaften

Nur wenige Ideen werden tatsächlich zum Produkt. Entscheidend ist es, in der Ideation-Phase für einen Zustrom von Ideen zu sorgen. Dazu werden nicht nur interne, sondern durch die Integration von Partnern auch externe Kreativpotenziale systematisch in den Innovationsprozess eingebracht. Der Fokus auf Quantität dient letztlich dem Aufbau eines Innovationsportfolios: ein Instrument zur Streuung von Innovationsrisiken entlang dieses Prozesses. 

Validiertes Lernen, kontinuierliche Optimierung

Haben sich Ideen in Form von digitalen Prototypen bis zum Minimal Viable Product (MVP) konkretisiert, beginnt ein Zyklus der Erprobung mit realen Nutzern und die Produktoptimierung. So lange, bis ein Wachstumspfad identifiziert oder der Ansatz verworfen wird. Das iterative Erproben mit Nutzern ermöglicht schnelle Entscheidungen und hohe Durchlaufzeiten. 

Plattform Design Toolkit

Perspektivisch liegt das exponentielle Innovationspotenzial nicht mehr im einzelnen Produkt, sondern in mehrseitigen plattformbasierten Geschäftsmodellen. Wer ein solches entwickeln will, muss ein tiefes Verständnis aller Plattform-Akteure, entwickeln. Mit dem Plattform Design Toolkit steht eine Methodik zur Verfügung, die das Zusammenführen aller Erkenntnisse in einem ganzheitlichen Plattform-Design ermöglicht. 

It‘s not a project, it‘s a venture!

Adriano Bezerra-Delaunay

Executive Director - Lean Business Innovation (Aperto)

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Adriano Bezerra-Delaunay, Executive Director Lean Business Innovation
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